Ein Halbtag mit den Hadzabe am Lake Eyasi

 

 

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Den letzten Buschmännern über die Schulter blicken

Kurz vor Sonnenaufgang schüttelt mir ein Hadzabe-Mann die Hand. Tuende (los geht’s auf Swahili)! Wir marschieren über Stock und Stein, durch dorniges Gestrüpp, über einige ausgetrocknete Flüsse. Sie würden gerne schneller laufen, aber warten geduldig auf mich.

Eine kurze Rast nutzen sie, um eine Rauchpause einzulegen, aber das Feuer mit Feuerstein und Stroh zu entzünden, ist Schwerstarbeit. Einer der Männer zückt verschmitzt Streichhölzer. Als wir später auf einen Python treffen, ist ihre Coolness aber dahin. Sie jagt sogar den Hartgesottenen Ehrfurcht ein. Endlich ist ihre Jägerehre wiederhergestellt, als sie mit Pfeil und Bogen das erste Tier erlegen, einen Vogel. Ein weiterer folgt, eine bescheidene Ausbeute. Auf einen Affen, Mäuse oder eine kleine Antilope dürfen sie morgen wieder hoffen.

Nach etwa vier Stunden ist die flotte Fußpirsch auf hügeligem Terrain vorüber, sie laden mich noch auf ihren Schieß-Übungsplatz ein. Selbstredend, dass meine Performance zur Erheiterung beträgt. Aber sei’s drum, Lachen ist der direkte Weg zum Herzen eines Menschen.

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