Ngorongoro Highlands Trek

 

 

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Der Weg ist das Ziel

Es muss ja nicht immer bergauf sein. Die beiden höchsten Gipfel in Tansania sind ohnehin überlaufen. Weitwandern hat auch seinen Reiz. Beispielsweise durch die Crater Highlands. Warum sich nur wenige Wanderer hierhin verirren? Den meisten fehlt die Zeit dazu und das entsprechende Reisebudget.

Am Ngorongoro Crater View Point, wo alle anderen links fahren, halten wir uns rechts. Schlagartig kaum mehr Autos. Die holprige Piste schlängelt sich dem Ngorongoro Crater entlang, aber die dicht gewachsenen Bergregenwälder erlauben keine Ausblicke. Als wir das Lemala Gate hinter uns lassen, wird es richtig einsam. Na ja, bis auf die vereinzelten Maasai, die ihr Vieh weiden und Feuerholz nach Hause tragen. Weites Land, Graslandschaften, Rolling Hills in der Ferne. In Nainokanoka nehmen wir den Olmoti Crater in Angriff, ein flacher Vulkan, der uns wenig Schwierigkeiten bereitet. Am Fuße des Olmoti schlagen wir unser erstes Camp auf.

Der nächste Tag beginnt bewölkt. This is normal in the Highlands, erklärt unser Guide. Er soll recht behalten. Feiner Vulkanstaub überall, auf dem Auto, im Auto, rund ums Auto. Wir machen es uns leicht und fahren, aber die knapp 25 Kilometer durch die Bulbul Depression können ebenso per pedes (und mit einem zusätzlichen Nachtlager) absolviert werden. Noch im Vollbesitz unserer Kräfte stapfen wir den Empakaai Crater stapfen hinab, am Kraterboden warten ein See und Zwergflamingos. Zurück oben am Kraterrand nächtigen wir.

Die Esel werden bepackt, das Fahrzeug nimmt eine andere Route an den Lake Natron. Neugierige Maasai-Kinder umringen und begleiten uns ein Stück des Weges. Unverdrossen marschieren wir durch die Highlands, mal durch weite Graslandschaften, mal durch bewaldete Abschnitte.

Endlich ist unser drittes Nachtlager erreicht. Selbst wenn es nicht bergauf geht, ist die Wanderung aufgrund der Höhe (zwischen 2300 und 2600 m Seehöhe) und des losen Vulkansands kräfteraubend. Direkt vor unserer Nase: der Gottesberg Ol Doinyo Lengai. Unsere Kameras laufen heiß….

Die letzte Etappe hat es in sich – in puncto Panoramen. Durch zerfurchte magische Landschaften, rechts ständig den Ol Doinyo Lengai im Blick, marschieren wir stetig, über Vulkanstaub, Stock, Stein und Felsplatten, bergab. In der Ferne flimmert der Lake Natron. Mit jedem Schritt wird es heißer, der Lake Natron zählt zu den Hitzepolen des Landes.

Als am Fuße des Ol Doinyo Lengai unser Fahrzeug auf uns wartet, sind wir happy. Der Trek war doch anstrengender als gedacht. Aber auch viel, viel beeindruckender als erwartet.

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