Wanderung in den Olmoti Crater

 

 

Familienfreundlich Landschaften Wandern / Trekking

 

Ganz schön viel, saftiges Gras

Endlich raus aus dem Auto! Holprig war die Piste die letzten beiden Stunden seit dem Lodoare Gate der Ngorongoro Conservation Area. Ziemlich durchgeschüttelt, meine vier Buchstaben. Kühe und grimmige Maasai-Jungen ziehen vorbei. Grüne Weiden kilometerweit. Und feinster Vulkanstaub tänzelt hinter dem Auto.

Auto geparkt, Gewehr geschultert (vom Ranger Thomas) und los. Hoffentlich sind die Wildtiere davon ebenso beeindruckt wie ich. Die 2800 m Seehöhe spüre ich in meinen Lungen. Schnauf. Aber oben, am Kraterrand, Weitblick Ende nie! Über ein paar Steine und Findlinge hinabgekraxelt ist schließlich der Kraterboden erreicht. Gras und niedrige Sträucher, soweit das Auge reicht. Ein Festessen für Elenantilopen, Büffel und Riedböcke, kein Wunder, dass uns ein Gewehr begleitet.

Thomas fischt ein gut getarntes Chamäleon aus dem Gras. Das Munge-Bächlein zieht seine Bahnen durch den Krater, wir hüpfen beschwingt drüber. Es stürzt am östlichen Rand des Kraters etwa 70 m in die Tiefe. Genau dahin führt die Wanderung. Fotomotive finden sich unzählige, selbst der Ranger gibt Tipps. Am Wasserfall machen wir kehrt und marschieren denselben Weg zurück zum Nainokanoka Ranger Post. Was für eine Wohltat, für Beine, Körper und Geist!

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